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Zu diesem Thema gibt es 8 Fragen im offiziellen Fragenkatalog. In der App übst du sie mit sofortiger Rückmeldung und in der Prüfungssimulation.
Glaubensfreiheit im Grundgesetz
Das Grundgesetz schützt die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit. Jeder Mensch darf glauben, was er möchte, oder auch keine Religion haben. Der Staat schreibt niemandem einen Glauben vor.
Religiöse Toleranz heißt, dass man unterschiedliche Religionen und Überzeugungen respektiert. Das gilt auch für Menschen, die nicht glauben.
Religionsgemeinschaften regeln ihre inneren Angelegenheiten selbst. Eine Kirche organisiert zum Beispiel ihre Gottesdienste und die Ausbildung ihrer Mitglieder eigenständig.
Niemand darf wegen seines Glaubens benachteiligt werden. Dieser Grundsatz gilt für alle Menschen gleich.
Christliche Feste im Jahreslauf
Pfingsten ist ein christlicher Feiertag. Christinnen und Christen erinnern dann an die Sendung des Heiligen Geistes. Pfingsten gilt außerdem als Geburtstag der Kirche. Auch Ostern gehört zum christlichen Kirchenjahr. Es erinnert an die Auferstehung Jesu und ist ein wichtiges christliches Fest.
Die Adventszeit ist die Vorbereitung auf Weihnachten. Sie umfasst die vier Adventssonntage vor dem Weihnachtsfest. Wie viele Kalendertage sie dauert, hängt davon ab, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt.
Der Advent beginnt am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Die Adventszeit hat deshalb keine feste Zahl von Tagen.
Bräuche im Jahreslauf
Bräuche sind Gewohnheiten, die sich über Generationen halten. Die bekanntesten Beispiele in Deutschland sind:
- Karneval, Fasching oder Fastnacht: bunte Kostüme und Masken, besonders am Rosenmontag mit großen Umzügen
- Ostern: Eier werden bemalt, oft versteckt und von Kindern gesucht
- Weihnachten: ein Tannenbaum wird aufgestellt und geschmückt
Viele dieser Bräuche verbinden Familie und Nachbarschaft und gehören zum Alltag, auch für Menschen, die nicht religiös sind. Sie zeigen, wie stark christliche Traditionen die Kultur geprägt haben.
Kirchensteuer und Steuererklärung
Bei der Steuererklärung wird auch die Religionszugehörigkeit angegeben. Der Grund ist die Kirchensteuer. Wer einer kirchensteuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört, kann kirchensteuerpflichtig sein.
Die Kirchensteuer wird regelmäßig als Zuschlag zur Einkommen- beziehungsweise Lohnsteuer berechnet. Wer keiner solchen Gemeinschaft angehört, zahlt keine Kirchensteuer.
Wer aus der Kirche austritt, ist danach nicht mehr kirchensteuerpflichtig. Die Kirchensteuer ist also an die Mitgliedschaft in der jeweiligen Religionsgemeinschaft gebunden.
Das Christentum und die Gesellschaft
Das Christentum hat Geschichte, Kultur, Kunst, Feiertage und politische Vorstellungen in Deutschland und Europa über viele Jahrhunderte stark geprägt. Es ist aber nur ein Einfluss unter mehreren.
Deutschland ist heute religiös und weltanschaulich vielfältig. Die Glaubensfreiheit des Grundgesetzes gilt für alle Religionen gleichermaßen. Kirchen, Klöster und Feiertage prägen bis heute das Bild vieler Städte und den Jahreskalender.
Diese 8 Fragen kommen im Test vor
- 264Zu welchem Fest tragen Menschen in Deutschland bunte Kostüme und Masken?
- 271Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?
- 291Warum muss man in Deutschland bei der Steuererklärung aufschreiben, ob man zu einer Kirche gehört oder nicht? Weil ...
- 292Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?
- 293Was ist in Deutschland ein Brauch an Ostern?
- 294Pfingsten ist ein …
- 295Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?
- 296In Deutschland nennt man die letzten vier Wochen vor Weihnachten …
Jede Frage mit Hintergrund findest du auf den Fragenseiten. Mit Antworten üben kannst du in der App.
QuellenBundeszentrale für politische Bildung: Christentum und EuropaDeutschland.de: Wie Deutschland Weihnachten feiertDeutschland.de: Ostern in Deutschland – TraditionenGrundgesetz: Artikel 4Bundesministerium der Finanzen: Lohnsteuer-Handbuch 2026 – Kirchensteuer